WIEDER UNTERWEGS

WIEDER UNTERWEGS

Wir sind zurück in Mexiko! Nach fast drei Monaten in Indonesien und einer Rückreise mit einem erneuten Zwischenstopp in der Schweizer Heimat (mit mehr Käse und Schokolade 😊), landen wir in der Metropole Mexiko-Stadt. Schätzungen gehen von 24 bis 28 Millionen Einwohner aus, das wahre Ausmass der Fläche erfahren wir aber erst beim Besuch der Innenstadt. Wir laufen den kilometerlangen Avenidas entlang, überqueren riesige Plazas und besuchen einige der verschiedenen Quartiere. Auch die Kultur kommt mit diversen Museumsbesuchen nicht zu kurz. Zudem haben wir Glück und dürfen den Umzug der monumentalen «Alebrijes» miterleben! Alebrijes sind mexikanische Fabelwesen mit Elementen verschiedener Tiere, Hybridwesen sozusagen die aus einem Drahtgestell und Papier hergestellt und unglaublich bunt angemalt werden.

Trotz dem unglaublichen Angebot fällt unser Fazit über die Hauptstadt aber eher etwas nüchtern aus… Vielleicht haben wir im ersten halben Jahr in Mexiko einfach zu viele bunte und lebhafte koloniale Städtchen mit Charme gesehen, als dass uns dieser Moloch das Herz raubt.

WIEDER ZUHAUSE

Nach diesem Abstecher geht es endlich zurück zu unserem Zuhause-auf-Rädern! Wir sind froh unser Mobil unversehrt vorzufinden, alles wird entstaubt & geputzt und einige Unterhaltsarbeiten erledigt. Nach ein paar Tagen wären wir bereit loszufahren, aber leider ist das Paket mit Ersatzteilen welches wir aus der Schweiz geschickt haben immer noch nicht angekommen ☹ Langweilig wird es uns aber nicht…

Gute Reise-Freunde, die wir in der Baja California kennengelernt haben, sind in der Gegend und kommen uns besuchen. Es ist die Zeit von Halloween und hier in Mexiko feiert man zudem den «Día de Muertos», der Tag der Toten. Zu unserem Glück ist in dem Vorort von Mexiko-Stadt wo wir uns befinden besonders viel los! Die Mexikaner – egal ob jung oder alt, ob Frau oder Mann – schminken sich ihre Gesichter als farbige Totenschädel und verkleiden sich.

Etwas skurril kommt uns der Brauch vor, die Gräber auf dem Friedhof mit Blumen und allerlei anderem zu schmücken und sich nachts dort zum Feiern zu treffen… Aber wir lassen uns von der Stimmung anstecken, treiben durch die bunten Menschen-Massen und erkunden mit unseren Freunden Catherine und Stewart abends die Gassen und den Friedhof des Städtchen Tepotzotlán und feiern den Tag der Toten mit.

ENDLICH GEHT ES LOS!

Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir froh, als uns dann die Nachricht über das Eintreffen unseres Pakets erreicht und wird am nächsten Tag endlich zum zweiten Teil unserer Panamericana-Reise aufbrechen können.

Unsere erste Tour führt uns in die Gegend von Huasteca Potosina. Auf dem Weg dorthin besuchen wir den surrealistischen Garten «Las Pozas». Der Engländer Edward James hat hier während mehr als 30 Jahren seinen Traum von einem Paradies inmitten eines riesigen Waldstückes erschaffen. Die mittlerweile mit Moos überwachsenen, verfallenen Bauwerke verleihen diesem Garten wahrhaftig etwas Magisches und wir lassen uns beim Spaziergang von den Formen und Farben verzaubern.

Anschliessend verbringen wir herrliche Tage an den smaragd-grünen Flüsschen und Wasserfällen für die diese Gegend bekannt ist. Wir haben Glück und finden ein Stellplatz direkt an einem tollen Wasserfall, den wir während zwei Tagen ganz für uns alleine haben. Wir baden, geniessen nach dem kühlen Hochland rund um Mexiko-Stadt die tropischen Temperaturen und kommen langsam wieder im Overlander-Leben an. Das kleine Paradies in dem wir uns befinden macht es uns aber auch besonders einfach.

In den nächsten Wochen durchqueren wir Mexiko ein weiteres Mal Richtung Süden, diesmal endgültig und ohne Pläne wieder nordwärts zu fahren. Denn die Feiertage wollen wir in Belize verbringen, dem nächsten Land auf unserer Abenteuer-Reise.

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