ROTE FELSEN, TIEFE SCHLUCHTEN

by Sep 11, 2011AUSTRALIEN, OZEANIEN, WELTREISE4 comments

Nachdem wir Broome verlassen, gibt es für Stunden nur eine Richtung und die ist gerade aus. Diese Gegend von Australien ist eintönig und menschenleer. Nach Stunden erreichen wir Port Hedland, ein artifizielles Städtchen welches einzig wegen der in dieser Gegend ansässigen  Bergbauminen existiert. Arbeitsfahrzeuge und Road Trains von immensem Ausmass kreuzen hier unseren Weg.

Karijini-070

 

Ansonsten ist Port Hedland wohl eher ein Ort den man so schnell wie möglich wieder verlassen möchte, ausser man arbeitet hier in der Minenindustrie und verdient gutes Geld.

Am nächsten Tag geht es dann monotone Kilometer weiter in Richtung Karijini Nationalpark. Nach einigen Stunden eher kurvenloser Fahrt beginnt der Wandel der Landschaft. Die rote australische Erde wird hier noch röter. Der Stein in dieser Gegend ist so reich an Eisenerz, dass er rostet und Rostrot ist hier auch die Farbe der Erde und der Felsen. Wie gewaltige Risse im Boden ziehen sich Schluchten durch die sonst eher Flache und trockene Gegend dieses Nationalparks. Es ist das Wasser in diesen tiefen Canyons welche hier das Leben zu voller Pracht erblühen lassen.

In den nächsten Tagen wandern und klettern wir den Bächen entlang durch diese erstaunliche Gegend und lassen uns von der Schönheit dieser Landschaft verzaubern. Mehr als einmal stehen wir hüfttief im kalten Wasser um noch tiefer in die Schluchten vorzudringen.

Für uns ist der Karijini Nationalpark auch ein Ort des Wiedersehens. Treffen wir hier doch erneut auf Anke und Robert, welchen wir auf unserer Reise durch Australien immer wieder begegnen. Ausserdem stossen wir zufällig auf  Ana Maria und Mike, die wir vom Tauchen in Malaysia kennen. Sie wollen mit ihrem Auto, nachdem sie Australien erkundet haben, sogar weiter nach Südamerika. Wir sind erstaunt wie klein die Welt sein kann, nachdem wir die letzten Tage durchs grosse Nirgendwo in Australien gebrettert sind ohne eine Menschenseele zu treffen. So verbringen wir im Karijini Nationalpark herrliche Tage mit wandern, lachen und Geschichten erzählen bis wir schlussendlich alle Schluchten gesehen haben und für alle die Zeit reif ist weiterzureisen. Wir sind gespannt, wo und wann wir wieder voneinander hören oder uns sehen werden. Auf jeden Fall wünschen wir allen eine gute Fahrt, tolle Erlebnisse und „safe travels“.

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