HAI-LIGHT AM NINGALOO-RIFF

Oct 2, 2011 | 2 comments

Nach dem Abstecher ins Landesinnere zum Karijini Nationalpark, fahren wir zurück an die Küste nach Exmouth. Obwohl das Küstenstädtchen das Tor zum berühmten Ningaloo-Riff ist, zügeln wir unseren Tauch-Hunger und statten zuerst dem Cape Range Nationalpark einen Besuch ab. Wir stellen unsere Brunhilde direkt hinter eine meterhohe, weisse Sanddüne und freuen uns über den Blick auf das türkisfarbige Meer welches zumindest optisch zum Baden lockt. Das Wasser ist hier allerdings nur 22 Grad warm und die frische Meeresbrise tut ihr übriges dazu, so dass wir die Tage am Strand ohne baden verbringen. Als Langzeitreisende sind wir mittlerweile doch etwas verwöhnt was die Badekonditionen angeht… Stattdessen erkunden wir die Gegend und unternehmen Ausflüge in kleine Schluchten des Nationalparks. Dabei begegnen wir den niedlichen und sehr scheuen Felskängurus. Diese kleinen Dinger – sie werden nur ca. 50cm gross – hüpfen scheinbar ohne Anstrengung die steilen Felswände der Schluchten hoch und wieder hinunter, so dass einem beim zuschauen schwindlig wird. Bei der Rückfahrt zu unserem Campingplatz müssen wir unsere Geschwindigkeit auf Schritttempo reduzieren da uns im Licht der untergehenden Sonne ständig Kängurus vor das Auto hüpfen und wir mit unserer Stossstange weder eines dieser Beuteltiere noch ein herumrennenden Emu überfahren wollen.

Dann wird es aber endlich Zeit die Unterwasserwelt zu erkunden! Nachdem uns das Glück – oder besser gesagt die Sicht – beim schwimmen mit den Walhaien in den Philippinen nicht so hold war, versuchen wir es noch einmal. Und diesmal werden wir nicht enttäuscht: über eine Stunde schnorcheln wir links, rechts und vor diesen riesigen Fischen bis sie schliesslich mit langsamen und majestätischen Flossenschlägen aus unserem Sichtfeld verschwinden. Was für ein Hai-light! Nun ist unser Appetit geweckt und wir beschliessen auch den berühmten Navy-Pier in Exmouth unter Wasser zu erforschen. Der Tauchplatz ist nicht etwa für gute Sichtverhältnisse bekannt – im Gegenteil, hier ist man froh wenn man das imposante Stahlgerüst des ehemaligen Militärpiers unter Wasser überhaupt erkennen kann. Aber nicht nur die Lichtverhältnisse erschweren die Sicht: Schwärme von verschiedenen Fischen kreisen rund um uns. Die Weissspitzen-Riffhaie liegen zu Hauf zwischen den Pfeilern des Piers und als plötzlich ein grosser Sandtigerhai aus dem Blauen auf uns zu schwimmt schlägt unser Taucherherz schon etwas schneller… Um die Hai-light-Sammlung noch zu erweitern, entdecken wir einen gut getarnten Teppichhai oder auch Wobbegong, wie dieser hier genannt wird.

In den nächsten Tagen werden wir unserem neugewonnen Motto „Hai“ treu bleiben, unsere Weiterreise führt uns nämlich der Küste entlang Richtung Süden in die Shark Bay.

 

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